Das Gina Lisa Porno und der Youporn.com Effekt

Das unsere Allerliebste Suchmaschine Google etwas gegen die Fleischeslust hat bzw. aus rechtlichen Gründen nicht listen darf,ist bekannt. Dennoch kann sich auch Google nichts gegen den Youporn.com Effekt unternehmen. Die gierigen gar lüsternden Internetuser haben es geschafft, das trotz der Entfernung von Youporn aus dem Google-Index, der Youporn Alexa Chart steil nach oben geht. Wer Youporn sucht, wird es schlussendlich auch finden!

  • Philippines= Platz 15
  • Germany= Platz 18
  • Turkey= Platz 33
  • Chile= Platz 55
  • United States= Platz 97

macht einen Schnitt von Platz 123 für Youporn(Stand Juli 2007).
Ein geiles Bild ist auch die Grafische Auswertung, da bekommt man ja glatt einen Stehpuller als normaler Webmaster:-).

Damit zeigt sich das die Sperrung des Inhaltes im Google Index der deutschen Suche unwirksam ist. Wer also nach „YOUPORN“ sucht, der wird auch „youporn“ finden. Ätschhh !!!!

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YouPorn: Das „Erste Mal“ im Internet

Dass das Internet nicht mehr jungfräulich ist, ist keine wirkliche Neuigkeit. Die professionelle Porno- und Erotikindustrie hat das Internet bereits zu dessen Anfängen für sich entdeckt und als Vertriebsweg genutzt. Mit der Weiterentwicklung des Internets zum so genannten „Mit-Mach-Netz“ sind seit einigen Jahren auch homemade Sexfilmchen aus dem eigenen dunklen Kämmerlein der Öffentlichkeit einfach zugänglich zu machen. Internetportale wie Youporn ermöglichen es – ohne großen Aufwand und große Internetkenntnisse – sich pornografische Videos anzuschauen, herunter- und hochzuladen. Irgendwann gelangt so ziemlich jeder – ob gewollt oder ungewollt – auf ähnlich gelagerten Internetseiten wie Youporn. Irgendwann ist bekanntlich immer das berühmte „Erste Mal“.

Harte YOUPORN Fakten: Vom Verhältnis Internet und Pornografie

Die berühmten „harten Fakten“ vom Verhältnis Internet und Pornografie sind laut dem GOOD Magazin, dass: 12% aller Internetseiten mit pornografischem Inhalt sind, 25% aller Suchanfragen in Suchmaschinen Abfragen pornografischer und erotischer Art sind, 35% aller Internet-Downloads Videos, Bilder etc. erotischer Natur sind. Weiter schauen sich jede Sekunde ca. 22.000 Menschen Pornos im Internet an, jede Sekunde werden ca. 89 US-Dollar im Internet für Pornografie ausgegeben, tagtäglich kommen über 260 neue Internetseiten zum Thema Pornografie und Erotik hinzu, 72% der Nutzer von Pornoseiten sind Männer, etc.pp.

Damit einher geht das Phänomen der „durchgesexten“ Gesellschaft. Scham und die gesellschaftliche Tabuisierung von Erotik und Pornografie gehören weitestgehend der Vergangenheit an. Problematisch und viel diskutiert sind, in Bezug auf Pornografie im Internet, der meist unzureichende Jugendschutz der einschlägigen Internetportale und die Gefahr – unter dem Deckmantel der Anonymität, der allgegenwärtigen Verfügbarkeit von Pornografie im Internet und den oftmals unverbindlichen und kostenlosen Angeboten – für die neuzeitliche Cybersexsucht anfällig zu werden. Hemmschwellen werden durchbrochen und fordern vermehrt nach einem neuen K(l)ick.

YouPorn: The Internet is for (Your)Porn

Die Internetplattform Youporn dürfte die weitverbreiteste und bekannteste Internetseite mit pornografischen Inhalten sein. Laut der Alexa-Listung nimmt Youporn.com Platz 17 der am meisten besuchten Internetseiten in Deutschland ein und ist so vor weiteren einschlägigen Internetseiten wie pornhub.com (Platz 39) und redtube.com (Platz 50) gelistet.

Youporn wurde 2006 von zwei bisher unbekannten Gründern ins Leben gerufen. Seither lebt diese „Special-Interest“-Onlineplattform von den tagtäglich eingereichten Sexvideos von den (Semi-)Profis der Sexbranche und vermehrt auch von privaten selfmade Videos. Das Zauberwort lautet Interaktivität. In fast jedem Haushalt gibt es heutzutage Aufnahmemöglichkeiten in Form von Digitalkameras, Handykameras, Webcams etc. und einen Rechner mit Internetanschluss. Selbstgemachte Sextapes, der aufgezeichnete Strip vor der Webcam oder Videos einer „Hidden Camera“ können via weniger Klicks bei Youporn hochgeladen werden.

Was reizt nun Menschen daran, ihr Sexualleben der weltweiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen? Ist es der Gleichberechtigungsgedanke: Ich schaue anderen beim Sex zu, also dürfen auch Fremde mir zuschauen? Wohl eher selten. Eine Form der Selbstdarstellung bzw. – Zurschaustellung (Exhibitionismus?) dürfte in vielen Fällen die eigentliche Triebfeder sein: Freizeit-Pornostar. Das Imitieren der Stars des Pornogenres.

Stars & Sternchen von Youporn

Neben Videoausschnitten von bekannten Porno-Stars wie Michaela Schaffrath, ehemals Gina Wild, findet man auch das berühmt-berüchtigte geheime Sextape von der prominenten Paris Hilton bei Youporn. Der damalige Medienhype um dieses Video dürfte Vielen noch in Erinnerung sein. Ein wirkliches „Sternchen“, was Youporn-User durch die Kategorie „Am besten bewertet“ quasi auserkoren haben, ist eine Frau namens Heather Brooks. Die junge Frau sorgt wohl bei Mann und Frau für großes Staunen mit ihren Fertigkeiten in der oralen Sexpraxis.

Ein weiteres oftmals angesprochenes Problem greift so auch an dieser Stelle. Die Vorstellungen von Sexualität im realen Leben werden durch das vielfältige Angebot an PornoVZs, Bookmarks, Sex- und Erotikfilmen mitgeprägt. Der sexuelle Erwartungsdruck an den/die PartnerIn verändert sich. Der Fakt, dass sich Sexualität im wahren Leben von der dargebotenen Sexualität in der Scheinwelt Internet unterscheidet, sollte keiner weiteren Erklärung bedürfen. Auf zwischenmenschlicher Ebene spielen in realen Momenten intimer Zweisamkeit viele Faktoren mit ein, die der virtuellen Welt verschlossen bleiben.

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