Werbung gegen Hooligans und Randalierer

Seit kurzem läuft die Werbekampagne des Freistaat Sachsen „…dann zieh unser Trikot aus„. Innenminister Buttolo sagt Fußball Randalierern den Kampf an und der Freistaat Sachsen setzt auf die oben angesprochene Kampagne, in der sich Spieler aus fünf sächsischen Fussball Vereinen engagieren – unter anderem der grün-graue Richard Baum und der blau-gelbe René Heusel. Damit hofft der Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) Reichenbach auf eine entsprechende Vorbildwirkung. Alle echten Fans seien gefordert, meint Minister Buttolo

Es kann nicht sein, dass der Randalierer nach seiner Zerstörung am Abend eher zu Hause ist als der Polizist

Nun ja, schauen wir mal ob die Werbekampagne Ihr Geld wert ist, ich gehe jetzt erstmal EM 2008 Tickets bestellen. Die nächsten Sachsen Derbys werden es zeigen. Da ja bekanntlich die wenigsten Hooligans rumlaufen wie die Kutten aus der Kurve, wird es wohl die 300.000 Euro „Drohne“ richten müssen.

Schwerpunkte des mit dem Fußballverband abgestimmten Konzeptes des Innenministeriums gegen Randalierer sind:

1) Sicherheitsberatungen und Informationsaustausch zwischen Polizei, Vereinen, Sächsischem Fußballverband und ggf. dem Nordostdeutschem Fußballverband NOFV2) die beweissichere Strafverfolgung – Dafür wird zusätzliche Beweissicherungstechnik im Umfang von rd. 300.000 € angeschafft und zusätzlich eine fliegende Kamera (Drohne). Außerdem sollen verstärkt zivile Aufklärungs- und Zugriffskräfte eingesetzt werden.

3) Konsequente Erteilung von Stadionverboten bis hin zum öffentlichen Aushang zum Zweck der Öffentlichkeitsfahndung

4) Erteilung von Meldeauflagen für bekannte Gewalttäter und möglicher Erlass von Aufenthaltsverboten

5) Forderung bei Bedarf,

* zusätzliche baulich-technische Maßnahmen an Stadien zu realisieren
* die Anzahl der Ordner zu erhöhen
* Zuschauerzahlen zu begrenzen
* die Öffentlichkeit auszuschließen
* zeitliche oder örtliche Spielverlegung
* Verzicht auf Heimrecht
* Absage der Spielbegegnung

6) Musterpolizeiverordnung – Diese ist Kommunen als Anregung überlassen worden und beschreibt u.a. verbotenes Verhalten im Zuständigkeitsbereich des Veranstalters, Ordnungswidrigkeiten sowie damit verbundene Bußgelder bis zu einer Höhe von 1000 €.

7) der Einsatz szenekundiger Beamter
Quelle sachsen.de