Die große Traffic-Lüge

Die Traffic-Lüge – Immer wieder passiert es, sei es im Beruf oder im privaten Leben, es wird von Webseiten/Portalen erzählt die plötzlich 100, 1000 ja sogar 1.000.000 Besucher auf Ihre Webseite am Tag verbuchen. Was ist an diesen Besucherströme wirklich dran, was steckt dahinter. Sicher gibt es Angebote, mit denen man sich eine Menge Besucher verschaffen kann! Aber was interessiert z.B. eine Deutsche Firma, wenn in Usbekistan ein USER auf einen Link oder Banner dieser Firma klickt, wenn der USER nicht mal deutsch spricht? Interessant sind auch Diagramme wo der Traffic aus dem nichts durch die Decke geht und Monate später fast in den Boden fällt.

Wie entsteht der Traffic:

  • Linklisten welche automatisiert von Robots besucht werden
  • Bannerlisten
  • unerbetenen Spam-Mails
  • „aufgebohrte“ Start- oder Hintergrundseiten
  • Kettenmails
  • dubiose Gewinnspielseiten mit Gewinnaussichten

Wieso:

Dazu kann Ich nur Vermutungen anstellen, da ich selber keine dieser Techniken nutze. Ein Hauptgrund dürfte dafür aber vor allem das Aufpolieren der eigenen Mediendaten zu Zwecken der Werbewirksamkeit darstellen. Die meisten Vermarkter, Webmaster, SEOs sowie Affili-Betreiber nutzen z.b. den Alexa Traffic Rank als Umrechnungseinheit. Durch einen besseren Traffic Rank können durchaus in einigen dieser Netzwerke höhere Provisionen erzielt werden. Auch beim Thema Banner Einblendung auf der eigenen Seite kann ein hoher AlexaRank ein bessere Ausgangspunkt bei den Verhandlungen sein.

Ich persönlich bevorzuge lieber eine hohe durchschnittliche Anzahl von Seitenzugriffen pro Besucher, denn dann weiss mann das der Inhalt stimmt.

Beispiel: 5.524 Besuche verursachen 27.910 Seitenzugriffe = 5,05 Seiten/Besuch.

Bei folgendem Beispiel würde ich mir allerdings Gedanken um den Inhalt und die Zielgruppe machen:

Beispiel: 7910 Besuche = 7910 Seitenzugriffe = 1,00 Seiten/Besuch.